Montag, 30. Dezember 2013

im Baum vor meinem Haus ...


Durch den Laubabwurf der Bäume im BGFAS sind sie wieder deutlich sichtbar geworden. Die Rede ist von den "Wohnungen" der Vögel und Eichhörnchen. Auch im Ahorn und der Platane unmittelbar vor den Fenstern unserer Wohnung sind solche zu finden. Mir fällt es nach wie vor schwer, zu unterscheiden, ob es sich dabei um die Kobel von Eichhörnchen oder verlassene Vogelnester handelt. Tatsache ist, dass ich über das gesamte Jahr Eichhörnchen in diesen beiden Bäumen beobachten konnte. Um also genau herauszubekommen wer Erbauer und Mieter der Quartiere ist, wird mir nichts weiter übrig bleiben, als das Geschehen weiter zu beobachten. 

Sonntag, 22. Dezember 2013

Vielfalt in Lichtenberg und im BGFAS

Inzwischen sind es 145 unterschiedliche Gehölze, welche ich hier im Blog erfasst habe. Alle leben auf engstem Raum und dennoch friedvoll miteinander. Auch wenn der eine oder andere im Wettbewerb um das Licht, einen anderen in den Schatten zu stellen versucht. Und alle leben mit den gleichen Problemen. 
Vor kurzem las ich in der Berliner Woche ein Interview mit der Lichtenberger Integrationsbeauftragten. Aus diesem Interview war unter anderem zu erfahren, dass  in unserem Lichtenberg Menschen aus 145 Staaten leben. Na, wenn das kein Zeichen in der Vorweihnachtszeit ist! 
Ich wünsche mir - und das nicht nur um die Weihnachtszeit, dass alle Menschen in Frieden miteinander leben und unterschiedlichen Ansichten nicht mit Gewalt vortragen. Lasst uns gemeinsam, miteinander und nicht gegeneinander Leben. 

Das ist meine Adventsbotschaft.

Sonntag, 15. Dezember 2013

Weihnachtskäfer Pyrrhocoris apterus - Feuerwanze

Familie: PENTATOMIDA
Gattung: Pyrrhocoris

Am Anfang eine Richtigstellung. Pyrrhocoris apterus ist kein Käfer sondern eine Wanze. Aber Weihnachtswanze klingt zu sehr nach NSA und und Lauschskandal, was ich vermeiden wollte. 


Und Weihnachten? Was hat dieses schöne Insekt mit Weihnachten zu tun? Naja - eigentlich nichts. Aber da ich hier streng unwissenschaftlich vorgehe, sehe ich selbstverständlich deutliche Weihnachtshinweise.



1. Feuerwanzen leben äußerst gesellig. Wann immer man ihnen begegnet tauchen sie mit der gesamten Verwandschaft auf, häufig regelrecht kuschelnd. Und Weihnachten ist für uns doch unbestritten eine Fest der Familie. Da hocken wir endlich einmal zusammen. 



2. Die Farbe. Feuerwanzen tragen einen Mantel in Weihnachtsmannrot. Jedes Kind kann das klar erkennen. 



3. Um die Kinderchen zu überraschen setzt sich mancher eine Maske auf, um sich als Weihnachtsmann zu verkleiden. Na und wenn das keine geniale Maske ist! Die erinnert ein wenig an Afrika. Aber von dort kommen wir ja sowieso alle zusammen. Dem Zwarte Piet, Begleiter des holländischen und belgischen Sinterklaas, sieht man das auch deutlich an. Allerdings kommen die schon am Nikolaustag vorbei, um die Geschenke zu bringen.


4. Weihnachten ist das Fest der Liebe. Der Volksmund bezeichnet das possierliche Tier auch als Schuster.




Familie Feuerwanze wartet auf den Weihnachtsmann. Die Kinder
(Nymphen) sehen den ausgewachsenen Tieren schon ähnlich. Nur
der Schmuck ist noch nicht so ausgeprägt.
Weihnachtsmann mit Maske. Mir gefallen auch die
schönen braunen Augen.



Samstag, 7. Dezember 2013

Dasiphora fructiosa - Fingerstrauch (145)

Familie: ROSACEAE
Gattung: Dasiphora


Wieder einer der Kleinen. Der Fingerstrauch wächst auch im BGFAS als aufrechter, jedoch nicht einmal 1 m Höhe erreichender kleiner Strauch und ist unscheinbar, aber an vielen Orten präsent. D. fructiosa ist ein Europäer. Natürlich kommt er in bergigen Gegenden von Frankreich bis nach Russland vor. Die kleinen, derben Blätter wachsen wechselständig. Sie sind handförmig und haben 3 - 5 Finger. Wovon sich wohl der deutsche Name ableitet. Diese Fieder messen kaum einen Zentimeter. 
Ihre Blüten lässt der Fingerstrauch typischerweise goldgelb blühen. Hier stehen aber auch einige Exemplare mit weißen Blütenblättern. Ich zeige einfach von jeder der beiden Farben ein Exemplar. 



Auf dem Foto mit der weißen Blüte, sind die Größenverhältnisse schön zu sehen. Obwohl die Blüten nur reichlich 2 cm Durchmesser haben, wirken sie im Vergleich zu den Blättern groß.

Der Beitrag ist so etwas wie eine Erinnerung an Spätsommer und Herbst, stammen die Fotos doch aus dem September. Inzwischen sieht man nur noch kahle Zweige, mit der sich charakteristisch abschälenden Rinde. 

Freitag, 6. Dezember 2013

Xaver im BGFAS

Nachdem auch für Berlin Wetterwarnungen wegen des Sturmtiefs "Xaver" ausgegeben wurden, habe ich heute vormittag einen Rundgang durch den BGFAS unternommen. Dabei aber nichts dramatisches feststellen können. Und das obwohl der Wind deutlich stärker war als Anfang Juni diesen Jahres. Ich vermute einmal, dass hat mit der Windrichtung zu tun. Damals war der Wind von Norden her hineingeblasen. Xaver bewindet den BGFAS aber von Westen her. Aus dieser Richtung bilden die Häuser einen besseren Windschutz. 

Mal abwarten was der Tag so noch bringt. Zur Zeit schneit es ein wenig. Winböen bis über 100 km/h sind angekündigt. 

Viel hat sich auch am Tage nicht mehr getan. Einige Bäume haben die Möglichkeit zum entrümpeln genutzt und alte, vertrocknete Äste und Zweige weggeworfen.
Die Mehrzahl der Eichen hat sich nicht einmal die alten und nun braunen Blätter entreißen lassen. Und Ahorn hat die Kinder beisammen gehalten. Wie auch die Platanen.