Samstag, 21. Juni 2014

Neu-Stonehenge in Lichtenberg

Die Gesamtanlage von Südwesten gesehen.
Präziser, mitten im BGFAS. Diese Kultstätte befindet sich am Rande des Platzes vor dem Einkaufszentrum, nahe dem Keramik-Springbrunnen. Mit diesem und dem erhabenen Blumenbeet bildet sie ein magisches Dreieck. Neu-Stonehenge besetzt die nordöstliche Ecke des einfach als Stadtplatz bezeichneten, von mir als Dorfanger betrachteten Areals. Denn dieser Platz ist in hohem Maße gemeinschaftlich genutzt - hier trifft man sich. 

Neu-Stonehenge wird gebildet durch zwei, ineinander verschachtelte eckige STEINKREISE. 
Geometrisch ist die Bezeichnung KREIS sicherlich nicht ganz korrekt. In Bezug auf Objekte von religiöser oder kultischer Bedeutung geht es jedoch nicht um euklidische Geometrie, sondern eher um Denk- und Gefühlsmodelle! 
Um Menschen ohne Phantasie entgegen zu kommen, nennen wir den äußeren Kreis ein GEVIERT und den "inneren" DREIECK.


Beschreibung:
Der ÄUSSERE KREIS, das GEVIERT besteht aus SIEBEN identischen, etwa 3 m hohen Säulen. Die Säulen werden durch Träger überdacht und somit untereinander verbunden. Das Material der schlanken Querträger ist Stahl. 



Der quadratische Grundriss der Säulen beträgt 37 cm und sie bestehen aus, in 36 Zeilen gemauerten roten Ziegeln. Jede Säule enthält somit 144 Steine. Insgesamt sind das 1008 Steine. Von diesen sind allerdings 16 - nämlich die unterste Lage der westlichen 2 und der mittleren 2 Säulen nicht, bzw. nur zum Teil sichtbar. Das ergibt sich durch die gewölbte Form des Platzes. Daher steigt das Gelände nach Südwesten, in Richtung Platzzentrum an und verdeckt ein Teil der untersten Ziegellage. 
Auf einigen der Säulen befinden Schriftzeichen - offenbar kultischer Bedeutung.

Die Säulen bilden ein nach Südwesten offenes Quadrat von reichlich SIEBEN Meter Kantenlänge, welches somit eine Fläche von insgesamt 50 m² einnimmt. Der Boden ist größtenteils mit Pflastersteinen aus Granit gepflastert. Um die 4000 dieser Steine wurden dafür insgesamt verlegt. Etwa 3000 aus grauem Granit bestehende, im unmittelbaren Bereich des GEVIERTs. Die restlichen etwa 1000 kleinere schwarze Granitsteine befinden sich im INNEREN Kreis. 

Umrandet ist das ganze durch ein Band, bündig mit dem Pflaster abschließender gelber Ziegelsteine.

Ausgerichtet sind die Kanten des GEVIERTs nach den vier Haupthimmelsrichtungen. Jedenfalls fast - mit einer Abweichung von plus 9,5 Grad.

Die Nord- und die Ostkante der TEMPEL artigen Anlage sind dadurch betont, dass hier jeweils DREI Säulen stehen. Genau zwischen zwei Ecksäulen befindet sich hier eine Mittelsäule. Diese Richtungen sind somit geschlossen und lassen äußere Einflüsse nur gefiltert durch die Tore der Anlage hinein. Diese Tore werden von den Säulen selbst und ihren Überdachungen gebildet. Es sind in diese beiden Richtungen sozusagen Doppelflügeltore. Unter jedem Flügel steht eine Sitzbank.
die vier Gegengewichte


Eine südwestliche Ecksäule haben die Erbauer weggelassen. Daher sind die West- und die Südkante nur durch 2 Säulen manifestiert und nach Südwesten bleibt eine Öffnung. Diese wird durch den INNEREN KREIS ausgefüllt.

Der INNERE KREIS befindet sich vollständig im südwestlichen Quadranten vom ÄUSSEREN KREIS. In der Gegenrichtung dieses INNEREN KREISEs, also im nordöstlichen Quadranten, sind 4 schwarze und polierte Granitsteine, inmitten des sonst grauen Steine als optisches Gegengewicht plaziert. Allerdings nicht ganz mittig vom gedachten Mittelpunkt des nordöstlichen Quadranten des GEVIERTs, sondern etwas weiter in Richtung der nordöstlichen Ecksäule versetzt.
Auch der INNERE KREIS ist vollständig von gelben Steinen eingerahmt. In ihm stehen 3 Megalithe aus Naturstein, welche ein etwa gleichseitiges DREIECK bilden. Angeordnet ist das DREIECK auf einem 3 x 3 m großen schwarzen QUADRAT, umpflastert mit kleinen schwarzen Steinen aus Granit.  Diesen wurden jedoch einige graue Steine aus gleichem Material beigefügt. Etwa 1000 Steine befinden sich auf dieser Fläche. Der südwestliche Megalith überragt mit 128 cm seine als 102 cm und 88 cm messenden Brüder deutlich. 


Monolithe im INNEREN KREIS
hinten links die Gegengewichte
Wirkung:

Der Aufenthalt innerhalb des Bereiches der Anlage fördert die Geselligkeit. Dazu trägt auch bei, dass hier zeremoniell Drogen eingenommen werden. Jedenfalls werden hier regelmäßig Reste von verbrannten Stäbchen, welche Tabak enthielten und metallische Verschlüsse von Glasbehältern gefunden, in welchen niedrig prozentige alkoholische Getränke aufbewahrt und gehandelt werden. Auch Glaszylinder mit Resten hochprozentiger Alkohole wurde bereits gefunden. Häufig jedoch, als Reaktion auf die in der Kultstätte entstehend Ekstase nur in zerstörter Form.

Über die südwestliche Öffnung kann die Energie des GEVIERTs auf den Platz fließen. So entsteht dort ebenfalls eine gesellige, freundliche Atmosphäre.



Interpretation von Neu-Stonehenge:
Sollte außerirdische Intelligenz oder spätere Generationen der Menschheit diese Anlage finden und mit Stonehenge in England vergleichen, werden sie folgendes erkennen können.
Der Mensch hat sich entgegen, einer im 21. Jahrhundert verbreiteten Ansicht, in den letzten 5000 Jahren doch entwickelt. Er ist bescheidener in seinen Äußerungen und präziser im Ausdruck geworden. Um sich darzustellen wird kein 100 m Steinkreis als Kultstätte mehr benötigt. 7 m im Quadrat genügen vollständig.
Die Technologie des Menschen ist erheblich vorangekommen - so zeigt es die Gegenüberstellung der 3 an Stonehenge erinnernden Natursteine zu den mit Hochtechnologie produzierten und exakt gleichen Ziegelsteinen. Letztere sind überdies sogar technologisch hochwertig durch eine "Klebeschicht" miteinander auf Dauer verbunden. Auch in der stählernen Überdachung zeigt sich eine technologische Entwicklung. Der Mensch zeigt stolz, dass er in der Lage ist, mit Metallen umzugehen und aus Eisen legierte Materialien herzustellen welche nicht rosten. 
Das wir die Anlage nicht ganz exakt nach einer Himmelsrichtung justiert haben, zeugt von unserer etwa 2 - 3 prozentigen Toleranz gegenüber anderen Richtungen des Denkens und sonstiger Orientierung.

Die Entwicklung der Mathematik wird in der Form und in Zahlen ausgedrückt. Ein DREIECK und ein QUADRAT beweisen, die QUADRATUR des STEINKREISES war der Menschheit möglich. Die 3 und 7 als Anzahl der Säulen repräsentieren PRIMZAHLEN. 
3 mal 3 ergibt 9 - das ist identisch mit der Quersumme sowohl der Anzahl in einer Säule verbauten Ziegelsteine (144), als auch der Quersumme von den in allen 7 Säulen insgesamt benutzten 1008 Steine.
7 mal 7 ist auch die ganzzahlige Abmessung des Heiligtums.

In ihrer Addition ergeben die 3 und die 7 die kleinste zweistellige Zahl - die 10. Die 10 besteht aus 1 und 0 und zeigt, dass der Mensch zur Zeit der Entstehung von Neu-Stonehenge, mit BINÄRCODES umzugehen weiß und offensichtlich die Computertechnologie in seinen Anfängen beherrscht. 
Subtrahiert ergeben die Zahlen eine 4. Das steht für die vier Jahreszeiten. 
In der Multiplikation entsteht die Zahl 21, welche in der QUERSUMME wieder die 3 der Megalithe ergibt. Das wir diesen zweiten Schritt der QUERSUMMEnbildung gehen müssen, soll unsere Fähigkeit des Weiterdenkens symbolisieren.
Und der QUOTIENT? Der Quotient aus 7 und 3 ergibt 2 und 1/3. Zwei Menschen werden benötigt um ein drittes Leben entstehen zu lassen. 1/3 ist eine periodische Dezimalzahl. Die Welt kennt kein Ende, alles bewegt und verändert sich, ohne dabei wirklich anders zu werden. Alles bleibt auf immer höherem Niveau gleich. 

1 Kommentar:

  1. Alles nur Spaß? Wer weiß! Es ist bei jeglicher Information schwer, zwischen Fakten und Interpretationen zu unterscheiden. Selten erfahren wir alle Tatsachen. Und ob die Interpretationen immer stimmen? Wer will das wissen. Zumal wir sehr häufig nicht einmal mehr genau wissen, wer hier interpretiert und welche Motive diese Interpretation bestimmt haben. Das ist schon bei aktuellen Themen so. Und von diesen haben wir scheinbar viele Informationen. Scheinbar, weil wir selten unmittelbar dabei sind - uns als auf andere verlassen müssen. Deren Motive bei der Auswahl der Information wir nur erahnen können. Siehe zwei Sätze vorher. Über deren Motive 99 Prozent von uns in 99 von 100 Fällen wir nicht einmal nachdenken.
    Wie vage ist das erst bei Ereignissen und Gegenständen vor unserer Zeit? Das lässt Hochachtung vor den Fähigkeiten der interpretierenden Wissenschaftler, als auch Zweifel an der Richtigkeit der gängigen Interpretation (sozusagen des wissenschaftlichen Mainstreams) entstehen.

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