Mittwoch, 25. März 2015

Frühjahrskiezrundgang

Am morgigen 26.März findet der diejährige Frühjahrskiezrundgang unseres Mieterbeirates statt. Teilnehmen werden, neben dem mbr auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des HOWOGE Kundenzentrums und des Ordnungsamtes. Wie immer sind wir als Mieter herzlich dazu eingeladen. Und ich hoffe, das Viele von uns dabei sind, wenn der Rundgang 13 Uhr am Kundenzentrum direkt am U-Bahnhof Magdalenenstraße startet.

Leider kann ich dieses Mal nicht dabei sein. Die Erfüllung der vertraglichen Pflichten gegenüber der Firma, welche meine Arbeitskraft gekauft hat, geht vor. In Erinnerung an den letzten Rundgang habe ich diesen daher für mich also auf heute vorgezogen. Das angenehme Frühlingswetter lud dazu ein. 

Angesehen habe ich mir auch, was aus der Schmuddelecke zwischen dem ehemaligen Coppimarkt und der Coppistraße geworden ist. War das doch beim vergangenen Rundgang ein Schwerpunkt. Ich konnte feststellen, dass sich dort einiges getan hat. Zwar sieht es hinter der Umzäunung immer noch recht vermüllt aus. Dieser ist jetzt aber besser zu sehen. Denn einige der Schuldigen sind erkannt und zur Rechenschaft gezogen worden. "Problem erkannt, Gefahr gebannt." Wie schon vor einiger Zeit an der Gürtelstraße wurden kurzerhand die schuldigen Bäume und Sträucher, welche die Sicht versperrten entfernt und gestatten jetzt einen besseren Einblick auf das Gelände. Eine gewisse Mitschuld kann man den Bäumen wirklich nicht absprechen. besteht doch ein guter Teil des herumliegenden Unrats aus Holz. 
Wäre es aber nicht dennoch besser, bei solchem Gelände einfach den Zaun zu entfernen, die Fläche rund um die Bäume zu begrünen und vorhandene Betonflächen als Parkplatz auszuweisen? Sozusagen Bewachung durch Nutzung. 

Was ist eigentlich an den Gerüchten dran, dort würde ein Supermarkt entstehen? Komisch wäre das schon. Denn die dort ehemals bestehenden Einkaufsmöglichkeiten würden doch noch bestehen, wenn dort riesige Umsätze gemacht worden wären.

Montag, 23. März 2015

es wird gelb im BGFS



Und zwar ganz heftig. Noch bevor es richtig grün wird, dominiert die Farbe gelb den BGFAS. So sind zu Ende der vergangenen Woche viele Forsythien aufgeblüht. Etwa zwei Wochen später als im vorigen Jahr. 












Und auch die Kornelkirsche in der Albert-Hößler-Straße leuchtet in gelbem Blütenschmuck. 








Forsythie und Mahonie in Gesellschscharft














Als dritten Vertreter möchte ich die Mahonie nennen. Welche sich bislang aber nur an einigen geschützten und sonnigen Stellen gelb zeigt.

Und das ist noch lange nicht alles. Einfach mal mit offenen Augen raus gehen. Es ist viel zu entdecken.






Mittwoch, 18. März 2015

zartes Grün

mit einem Gemisch aus zarten Grüntönen erwachen nach den Frühlingsblumen, nun auch die ersten Sträucher und Bäume aus ihrem Winterschlaf. Dazu passt wunderbar der blaue Himmel über dem BGFAS. Auch die Weidenkätzchen drängen hervor. Hier und da sieht man auch schon, dass die Forsythien bald ihre gelben Blüten zeigen möchten.
Wenn das Tempo beibehalten wird, kann ich nun bald ein Frühlingstitelbild für den Blog fertig machen. Noch lohnt das nicht.
Wer kann, sollte raus und sich das im Original anschauen.

Dienstag, 17. März 2015

Pappeln, Pappeln und nochmals Pappeln ....

Das ist praktisch die Fortsetzung von "sprachlos im BGFAS". Ich weiß nicht so recht, ob ich es als Happy-End betrachten soll. Schon mehrfach habe ich mich in diesem Blog etwas verärgert über den Grobverschnitt an Pappeln geäußert. So zum Beispiel im Mai 2014.  Oder eben im Februar 2013. Zur Problematik in diesem hatte ich bei dessen Erstveröffentlichung im Oktober 2012, gar eine Nachfrage beim zuständigen Amt vorgenommen. Die Antwort lautete zusammengefasst: Zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit haben nach einer amtlichen Kontrolle die betroffenen Pappeln diese Kroneneinkürzung erhalten. Die Pappel verträgt diesen notwendigen Rückschnitt im allgemeinen gut. Gern hätte das Amt darauf verzichtet. Es gäbe jedoch genügend Gerichtsurteile zu überlastigen Stark-Ästen. 
Dazu wäre meinerseits zu bemerken, dass derartige starken Beschneidungen, die eher als Kappungen zu bezeichnen sind, hier im BGFAS der Normalfall sind. Nur ganz wenige Pappeln sind diesem Zugriff bislang entgangen. Rein baumphysiologisch verträgt auch ein schnellwachsender Baum wie die Pappel, solch starke Verschnitte nicht gut. Dem Baum muss es nämlich gelingen, in angemessener Zeit die Wunde zu verschließen. Schafft er das nicht, können Pilze eindringen und den Baum ernsthaft schädigen. Das wissen die Fachleute sehr genau - daher schreibt die Baumschutzverordnung auch fest, dass oberhalb 15 cm Umfang eines Astes, dieser nicht einfach abgesägt werden darf. Weil der Baum dadurch, mit hoher Wahrscheinlichkeit in relativ kurzer Zeit zerstört wird. Und darum ärgert es mich, wenn selbst von Fachleuten im Amt behauptet wird: verträgt diesen notwendigen Rückschnitt im allgemeinen gut. Nein, im allgemeinen nicht. Und nur selten überlebt er längere Zeit.


Wie gesagt. Solcher Schnitt ist dennoch der Normalfall. Ich folgere daraus, dass wenn nicht gerade dieser Kappungsschnitt unternommen wird um Pappeln sukzessive aus der Stadt zu vertreiben, so wird doch das Resultat der Baumzerstörung billigend in Kauf genommen. Unterhalb einer möglichen Protestschwelle. Denn Baumpflege in städtischen Wohngebieten ist ja tatsächlich erforderlich. Wird daher von der überwiegenden Mehrzahl der Bürger auch akzeptiert. Bei gleichzeitiger Fällung aller Pappeln, dürfte sich doch eher Widerstand regen und vor allem würde das auch ernsthafte Untersuchungen nach sich ziehen. Solche Schnitte erzeugen auch genau das Gegenteil des erwünschten verbesserten Baumzustandes. Sie vermindern die Standfestigkeit.


Nun das doch eher Positive. Wegen der Fällung von 20 Bäumen habe ich beim Amt nach der Ursache dieser Fällung gefragt. Denn ein wenig komisch ist es schon, wenn die Standfestigkeit von Bäumen gerade dort besonders gefährdet ist, wo diese für geplante Bauarbeiten besonders stören. 
Die Antwort zeigt mir, dass man dort den Zusammenhang zwischen falscher Pflege und Verlust des Baumes kennt und dieses in Zukunft berücksichtigen wird. Die Leittriebe der Bäume sind in der Vergangenheit massiv gekappt und Seitenäste stark zurück geschnitten worden. Alte Schnittstellen (Ø-30 cm) (Einfügung von mir: die Verordnung erlaubt 15 cm Umfang, Ø 5 cm) sind erkennbar, welche massiv Totholz aufweisen und teilweise bis zu 2-3 m lange Neuaustriebe gebildet haben. Diese sind stark bruchgefährdet und müssten erneut massiv zurück geschnitten werden. Es besteht die Notwendigkeit die Pappel als Baumart durch standortgerechte Neupflanzungen abzulösen, d.h. höherwertigere und langlebigere Baumarten zu pflanzen im Zuge der planerischen Überarbeitung der Flächen.*

Ich danke hier auch offiziell für die versprochene Umsetzung der Erkenntnis, dass zu starke Schnitte den Baum zerstören und leite daraus auch ab, dass dieses in Zukunft vermieden wird. Mit den zu erwartenden Bußgeldern für Ahndung dieser nicht erlaubten Schnitte, kann man ja sicherlich die Neupflanzungen finanzieren. Vielleicht ist es auch möglich, bei der planerischen Überarbeitung von Flächen, den Schutz des Baumes u.a. durch eine großzügig frei gehaltene Baumscheiben zu berücksichtigen.

Meinerseits verspreche ich, an dem Thema dran zu bleiben und wenn erforderlich, das Amt einzuschalten. Persönlich würde ich auch gerne einmal einen Baumprüfer im Kiez begleiten. Nicht um ihm rein zu reden, sondern um mich zu bilden und mein Verständnis für diese Tätigkeit zu schärfen.

Um auch das zu sagen. Das Problem ist nicht das Amt, welches seinen Aufgaben nachkommen muss. Dabei die Balance zwischen Schutz der Bäume und Verkehrssicherheit zu halten hat - und welchem dabei offenbar nicht ausreichend Mittel zu Verfügung stehen. Unser Problembewusstsein ist der Knackpunkt. Und einer übergroßen Mehrheit von uns ist der Baumbestand völlig egal - Hauptsache er stört nicht unseren persönlichen Seelenfrieden. Durch eine krumme Platte auf dem Parkplatz, Blätter, Pollen, von Linden auf die Autos tropfender, klebriger Honigtau, Vögel welche sich vom Baum auf das Auto entleeren, herunterfallende Äste, Schatten welcher uns "zwingt", am Tage das Licht an zu schalten, Käfer welche vom Baum in die Wohnung eindringen. All das dominiert zu oft unsere Haltung zum Baum. 
Mein persönlicher Seelenfrieden ist durch den schonungslosen Umgang mit den Bäumen erheblich gestört. Als Bürger bin ich nämlich auch Eigentümer dieser Bäume. Und wir wissen: Eigentum verpflichtet.

Zum Schluss noch ein paar Fotos. Zuerst die Gegenüberstellung der Situation an der Albert-Hößler-Str. 2012 und 2015. Und dann positive Beispiele zur Pflege von Pappeln. Es gibt nämlich auch noch solche, welche - zumindest nach dem Augenschein, sorgsam gepflegt und maßvoll beschnitten sind. Einige davon, befinden sich auf dem Areal der Schulze-Boysen-Str. 47 - 61, bei welchen die Fällung von 4 starken Pappeln genehmigt wurde. Noch stehen die Bäume! Vielleicht sollte man noch einmal ernsthaft darüber nachdenken, ob die Bäume wirklich weg müssen. 

*diese Antwort betrifft die 10 Bäume an der Albert-Hößler-Straße. Für die an der Schulze-Boysen-Straße gefällten 10 Bäume, welche nach meinem, zugegebenermaßen nicht fachmännischen und von Baumsymphathie beeinflusstem dafürhalten, nicht zu den kaputt gepflegten Bäumen gehörten, habe ich inzwischen ebenfalls eine Antwort erhalten. Durch eine zuständige Mitarbeiterin wurde bei einem Ortstermin festgestellt, dass die Bäume geschädigt waren. Sie sollen durch Eschen ersetzt werden. Ich frage mich zum wiederholten Male.
- gibt es hier an Straßen nicht geschädigte Bäume?
- muss jeder geschädigte Baum gefällt werden?
- wäre die Fällung auch erforderlich gewesen, wenn nicht am Parkplatz gebaut werden sollte?

Dezember 2012
März 2015




Sonntag, 8. März 2015

sprachlos im BGFAS ...



In Bezug auf die Baumpflege, bin ich ja einiges gewöhnt. Die aktuellen Maßnahmen haben mich aber doch einigermaßen sprachlos gemacht. Ende Februar wurden an vermieteten Parkflächen in der Schulze-Boysen-Straße und der Albert-Hößler-Straße insgesamt 20 Bäume gefällt. Somit sind in den letzten reichlich 3 Jahren ca. 90 Bäume im FAS vernichtet worden. 

Meine e-mai an den zuständigen Bezirksstadtrat um den Grund der aktuellen Fällung so vieler offensichtlich gesunder und von der Baumschutzverordnung als schützenswert eingeordneter Laubbäume zu erfahren, blieb bislang leider ohne Antwort*.  Ich kann keine Nutzen oder Sinn erkennen. Um nicht zu sagen: ich erachte so etwas als falsch. Denn es ist nicht nachvollziehbar, auf der einen Seite um Mittel für die Neuanpflanzung von Straßenbäumen zu kämpfen und bei den Bürgern zu werben und andererseits immer wieder Bäume zu fällen.

Das Problem habe offensichtlich nicht nur ich. Auf der Internetseite des Mieterbeirates unseres Wohngebietes fand ich zur Fällung dazu folgende Erklärung der zuständigen Wohnungsbaugesellschaft:


Nach ausführlich begründeter Beantragung der Fällgenehmigung durch die HOWOGE liegt eine entsprechende Genehmigung seitens des Grünflächenamtes Berlin Lichtenberg, Alt-Friedrichsfelde 60, vor. Die aktuellen Maßnahmen sind erforderlich im Interesse unserer Mieter und dienen der Vorbereitung von Instandsetzungsmaßnahmen an Parkplätzen bzw. Parkflächen, die durch Baum- und Wurzelwucherungen stark geschädigt wurden. Durch Wurzeln angehobene Bodenflächen führten bislang beispielsweise zu Stolpergefahren und im Winter zu Glättebildung. Hinzu kommt, dass die Bäume innen leider - wie am Baumschnitt zu erkennen war - geschädigt sind, somit auch keine Standfestigkeit garantiert werden kann. 


Ich empfinde die Antwort der HOWOGE zu den Baumfällungen als absolut unbefriedigend. Ebenso jedoch auch die aus meiner Sicht leichtfertige Erteilung der Genehmigung für diese Massenfällung. Wohlgemerkt, in einem Wohngebiet kann es immer gute Gründe geben, einen oder mehrere Bäume zu fällen. Vor allem wenn Menschen durch nicht mehr standfeste Bäume gefährdet sein können, müssen Bäume weichen. Auch dann, wenn Bäume die Bausubstanz von Gebäuden zerstören. Aber doch nicht, weil nach Jahrzehnte alte Betonflächen von Parkflächen um einige cm angehoben wurden!

Verbal liegen die Stadt und seine Natur Allen am Herzen. In der Praxis scheinen das aber offensichtlich Seitens der Verantwortlichen nichts als leere Worte zu sein. Denn mit dem Baumschutz nimmt man es nicht so  wirklich ernst. Zu schnell werden Genehmigungen für Baumfällungen erteilt und muss der Baumschutz zurücktreten.

Nach der Logik der HOWOGE-Begründung müssten auch sämtliche Bäume in Parks an Gehsteigen und auf Spielplätzen gefällt werden. Denn auch hier werden Menschen unmittelbar gefährdet. Im 21.Jahrhundert sollten wir doch in der Lage sein, Parkplätze instand zu halten und dabei das Wurzelsystem von Bäumen zu berücksichtigen. Bausubstanz im Wohngebiet, war durch keinen der sehr weit von Häusern entfernt gewachsenen Bäume gefährdet. Das es im Winter zu Glättebildung wegen Eis oder festgefahrenen Schnee kommt ist in unseren Breiten relativ normal und liegt nicht an den Wurzeln von Bäumen. Daher wird im allgemeinen ein Winterdienst organisiert oder durch Hinweisschilder auf eigenes Risiko verwiesen. 

Und wenn durch Wurzeln Teile einer Bodenversiegelung angehoben werden, lässt sich das fachgerecht beseitigen, auch ohne Bäume fällen zu müssen.

Was ich in der Erklärung völlig vermisse, ist ein Hinweis darauf wann, wo und welche Bäume zur vorgeschriebenen Nachpflanzung vorgesehen sind. 
Es mag an meiner geringen Qualifizierung in Bezug auf die Baumgesundheit liegen. Ich kann jedoch am Baumschnitt jedenfalls keine, die Standfestigkeit gefährdenden Schädigungen erkennen. Die Schädigung war die Fällung! In einer Großstadt wie Berlin, werden wir kaum vollständig gesunde Bäume vorfinden. Außerdem sind viele Schädigungen ursächlich durch dem Baumschutz und auch der Baumschutzverordnung widersprechenden baumpflegerischen Arbeiten hervorgerufen. Bei vielen Bäumen werden nämlich regelmäßig Äste beseitigt, welche einen größeren Umfang als die festgelegten 15 cm aufweisen. 
Ebensowenig ist für mich erkennbar, inwiefern die Fällungen erforderlich im Interesse der Mieter war. Ich fühle mich durch solche Maßnahmen nicht vertreten sondern brüskiert. Allenfalls entspricht dieser Kahlschlag möglicherweise den Interessen einiger Parkflächenmieter. Aber auch diesen würde ich das nicht unterstellen wollen. Liegt doch auch in deren Interesse, ein intaktes und grünes Wohnumfeld zu haben. Was im übrigen dem Leitbild der HOWOGE entsprechen sollte. Wie schreibt die Gesellschaft auf ihrer Internetpräsenz: Jedes Unternehmen trägt soziale Verantwortung. Für Wohnungsunternehmen gilt dies in besonderem Maße. Denn Wohnungen sind nicht nur Wirtschaftsgüter, sondern vielmehr Raum für Menschen und Interaktionen im Sinne von Nachbarschaften. Gemeinsam mit dem jeweiligen Umfeld ist Wohnung Rückzugsort, Heimat und Zuhause. 
Genauso ist es.  







Als Nachtrag noch das Bild einer von Baumwurzeln geschädigter Parkfläche. 
Hier die mit Steinen ausgelegte. Die andere Fläche stammt noch aus den Gründerzeiten des Wohngebietes und besteht aus gegossenen Betonplatten.

*P.S.: Hr. Nünthel hat mir inzwischen geantwortet. Die Begründungen für die Fällgenehmigungen sind hier zu sehen.










Montag, 2. März 2015

Baum des Jahres 2015

Der Baum des Jahres heißt Acer campestre, oder auf deutsch: Feldahorn. Daher hier kurz zusammengefasst, was wir im BGFAS blog bislang über diesen kleinen Baum berichteten. Welcher im übrigen in Berlin und Brandenburg als gefährdet gilt. Träfe solche Einschätzung auf ein Säugetier oder einen Singvogel zu, hätten wir bestimmt schon Bürgerinitiativen zu dessen Schutz und die Zeitungen würden darüber berichten. Hier ist es aber nur ein Baum. So wird er weiterhin im Rahmen der Baumpflege gefällt. Da der Kleine mit seinen doch eher schwachen Stämmen kaum auffällt und auch nicht von den Regelungen der Baumschutzverordnung geschützt wird. Bei uns im BGFAS kommt der Feldahorn noch sehr häufig vor. Wegen seine ökologischen Bedeutung und seines eher kleinen Wuchses halte ich ihn für einen sehr gut in städtische Wohngebiete passenden Baum. Ebenso wie Vogelbeere und Weißdorn.

Acer campestre

Feldahorn in x Größen

ein völlig verrückter Ahorn


Glückwunsch zur Wahl!

Sonntag, 1. März 2015

Frühling lässt sein blaues Band ...

... das Band welches heute flattert ist eher grau und außerdem ist es nass. Und das, nachdem in den vergangenen Tagen der Himmel blau war und es tatsächlich schon wie "richtiger" Frühling aussah. Leider konnte ich das schöne Wetter nicht zum Suchen des Frühlings nutzen. Nach meinen Nachtschichten verschlief ich das schöne Wetter.
Wir sind aber keine Leute welche nur bei schönem Wetter zu Stelle sind, sondern nehmen es wie es ist. So werde ich auch keine Archivbilder mit Sonnenschein einstellen. 


Im Kiez fallen viele und schöne Krokusse und Schneeglöckchen auf, welche vom sehr nahen Frühling künden. Eine richtige Blumenwiese habe ich vor einem Haus entdeckt - nur schade das diese von einem Zigaretten-Kippenfeld  umgeben ist.



Und wie jedes Jahr blüht unser Gast Silber-Ahorn mit seinen kleinen, roten Blüten.
So schöne Fotos wie im Jahr 2014 konnte ich dieses Jahr allerdings nicht machen. Das Wetter eben.




Frühlingserwachen gab es auch bei den Baumpflegern mit der Kettensäge. Etwa ein Dutzend Bäume fielen dieser Art Frühlingsanfang zum Opfer. Allein an der hier abgebildeten Stelle (Schulze-Boysen-Str.) werden 10 Bäume nicht mehr blühen. Aber wer weiß - Bäume sind Kämpfer. Vielleicht wird der eine oder andere der gekappten Bäume noch einmal austreiben, wenn man ihn läßt und nicht noch die einen Meter hohen Stümpfe auch noch beseitigt.