Freitag, 27. April 2018

Mieterbeirat FAS

... selbiger platzierte ein gefaltetes Flugblatt im Briefkasten. Wer jetzt "Bahnhof" versteht, ist wohl jünger und kennt das Ding als "Flyer".

Auf diesem ist der BGFAS als wichtiger Link im Internet vermerkt. Danke schön! Denn auch wenn dieser fiktive botanische Garten geschlossen ist, schöne Rekikte davon sind immer noch erkennbar. Zumal jetzt die Blätter und Blüten treibende Natur, viele der menschlichen Pflegeschandtaten verbirgt. 
Aber die Pfleger sind bemüht auch das hinzubekommen. Auf der Wiese hinter dem Block Harnackstraße, wurde heute durch die Profis von Grün/Weiss der Rasen gemäht. Dabei auch hunderte von Gänseblümchen, Löwenzahn und anderen Wildkräutern geköpft. 

Mensch, Kollegen - könnt ihr nicht auch einfach mal um größere Flecken solcher blühenden Pflanzen drum rum fahren? Damit Blüteninseln schaffen! Denn auch diese Wildkräuter sind wichtig. Und an dieser Stelle muss weder ein Fussball-, noch das grün eines Golfplatzes gepflegt werden.

Montag, 5. Februar 2018

geschlossen

ab sofort bleibt der BGFAS wegen Mangel an schönen Neuigkeiten geschlossen.

(es macht einfach keine Freude permanent zu beobachten, wie hier mit den Gehölzen umgegangen wird. Besonders in den letzten Monaten habe ich den Eindruck gewonnen, es wird systematisch entholzt)

Freitag, 8. Dezember 2017

Mut und Schönheit

Der erste Beitrag im meteorologischen Winter befasst sich nicht mit dem ersten Schnee. Anlass ist eine Blüte. Passend zur Weihnachtszeit in einer Mischung aus Rot und Weiß - zartrosa. Sehr mutig, jetzt noch einmal oder schon zu blühen.


Montag, 27. November 2017

Artenvielfalt

Aus vielen ernsthaften Publikationen kann man entnehmen, dass in unserer heutigen Kulturlandschaft Deutschland, inzwischen in den großen Städten eine größere Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren anzutreffen ist, als auf dem Land. Die Ursachen dafür mag ich hier nicht reflektieren. Allein in meinem Kiez, welchen ich hier zum botanischen Garten erhoben habe, existieren mehr als 150 verschiedene Gehölze. Ich vermute einmal, dass dieses bei krautigen Pflanzen, Gräsern und anderen pflanzlichen Lebewesen und den Insekten so ähnlich sein wird. 
Was ich sagen will: wenn es so ist, sollten wir ein Interesse daran haben, diese Umwelt zu erhalten. Schon aus Eigennutz. In einer auf das Minimum von Nahrungspflanzen reduzierten Umwelt, lässt es sich auch für uns nicht dauerhaft leben. Ich fürchte allerdings, dass die Mehrzahl der in den "zivilisierten" Ländern des reichen politischen Westens lebenden Menschen inzwischen so weit von der Natur abgekoppelt ist, dass sie das gar nicht erfassen kann. 

auf Stock gesetzte Sträucher und Baumstumpf
Was regt mich an zu solcherlei düsteren Gedanken? In den vergangenen Jahren, hat sich die Anzahl der im BGFAS lebenden Bäume ständig reduziert. Nachpflanzungen dafür sind kaum feststellbar. Die noch lebenden Bäume werden zunehmend verstümmelt und stärker beschnitten, als es für den Privatmann auf seinem Gartengrundstück erlaubt wäre. Das gesamte Jahr über wird auf Teufel komm raus an Sträuchern gepflegt, was die Heckenschere hergibt. Auch das zerstört Lebensräume von Insekten und Spinnen und Rückzugsgebiete von Vögeln. Manch Grünfläche wirkt wie ein zurechtgestutzter Schlosspark. Und im Herbst wird letzendlich die Prozess dadurch fortgesetzt, dass sämtliches Laub als Müll entsorgt wird. 

geknickte Robinie

Aktuelles. Im kleinen Wäldchen entlang der Bahntrasse zwischen Gürtelstraße und Wartenbergstraße waren in den vergangenen Wochen mehrere Unternehmen tätig um "Pflegearbeiten" vorzunehmen. Drei große Bäume wurden gefällt. Die Mehrheit der Sträucher auf 1- 2 m Meter hohe Stöcke reduziert. Dabei versehentlich auch manch kleiner Baum auf Stock gesetzt. Nur die vor 7 Wochen beim Sturm geknickten Bäume, welche vom Gelände hinter dem Zaun (Bahndamm) in das Wäldchen gestürzt sind, hat man so gelassen. 

Zu den Baumfällungen und Strauchbeschneidungen habe ich mal bei den Fachleuten vom Amt angefragt. Das warum und wann und wo Nachpflanzungen erfolgen sollen, interessiert mich schon. Ich fürchte jedoch nur als nörgelnder Laie ingoriert zu werden. Wie bislang oft. Schade eigentlich.



Freitag, 6. Oktober 2017

Xavier zu Gast im BGFAS

Gestern gab es Besuch im BGFAS. Ungebeten. Am Nachmittag zog das Sturmtief mit dem schönen Namen Xavier auch durch Lichtenberg. Zu dessen Besänftigung legten sich etwa 10 Bäume nieder. Allein am Durchgang an der John-Sieg-Straße fielen drei Bäume. 
Übrigens. Wenigstens 4 der Gefallenen sind Eschenahorn, 3 Robinien.
Mindestens ein Dutzend Bäume opferte, zum Teil sehr starke Äste. Zum Glück erfolgte das sehr sozial. Menschen und Tiere kamen, meines Wissens nicht zu Schaden. Und ich entdecke auch nur ein stärker beschädigtes Auto. Ein herumfliegender großer Ast einer Pappel zerstörte dessen Frontscheibe und drückte das Dach etwas ein.