Freitag, 8. Dezember 2017

Mut und Schönheit

Der erste Beitrag im meteorologischen Winter befasst sich nicht mit dem ersten Schnee. Anlass ist eine Blüte. Passend zur Weihnachtszeit in einer Mischung aus Rot und Weiß - zartrosa. Sehr mutig, jetzt noch einmal oder schon zu blühen.


Montag, 27. November 2017

Artenvielfalt

Aus vielen ernsthaften Publikationen kann man entnehmen, dass in unserer heutigen Kulturlandschaft Deutschland, inzwischen in den großen Städten eine größere Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren anzutreffen ist, als auf dem Land. Die Ursachen dafür mag ich hier nicht reflektieren. Allein in meinem Kiez, welchen ich hier zum botanischen Garten erhoben habe, existieren mehr als 150 verschiedene Gehölze. Ich vermute einmal, dass dieses bei krautigen Pflanzen, Gräsern und anderen pflanzlichen Lebewesen und den Insekten so ähnlich sein wird. 
Was ich sagen will: wenn es so ist, sollten wir ein Interesse daran haben, diese Umwelt zu erhalten. Schon aus Eigennutz. In einer auf das Minimum von Nahrungspflanzen reduzierten Umwelt, lässt es sich auch für uns nicht dauerhaft leben. Ich fürchte allerdings, dass die Mehrzahl der in den "zivilisierten" Ländern des reichen politischen Westens lebenden Menschen inzwischen so weit von der Natur abgekoppelt ist, dass sie das gar nicht erfassen kann. 

auf Stock gesetzte Sträucher und Baumstumpf
Was regt mich an zu solcherlei düsteren Gedanken? In den vergangenen Jahren, hat sich die Anzahl der im BGFAS lebenden Bäume ständig reduziert. Nachpflanzungen dafür sind kaum feststellbar. Die noch lebenden Bäume werden zunehmend verstümmelt und stärker beschnitten, als es für den Privatmann auf seinem Gartengrundstück erlaubt wäre. Das gesamte Jahr über wird auf Teufel komm raus an Sträuchern gepflegt, was die Heckenschere hergibt. Auch das zerstört Lebensräume von Insekten und Spinnen und Rückzugsgebiete von Vögeln. Manch Grünfläche wirkt wie ein zurechtgestutzter Schlosspark. Und im Herbst wird letzendlich die Prozess dadurch fortgesetzt, dass sämtliches Laub als Müll entsorgt wird. 

geknickte Robinie

Aktuelles. Im kleinen Wäldchen entlang der Bahntrasse zwischen Gürtelstraße und Wartenbergstraße waren in den vergangenen Wochen mehrere Unternehmen tätig um "Pflegearbeiten" vorzunehmen. Drei große Bäume wurden gefällt. Die Mehrheit der Sträucher auf 1- 2 m Meter hohe Stöcke reduziert. Dabei versehentlich auch manch kleiner Baum auf Stock gesetzt. Nur die vor 7 Wochen beim Sturm geknickten Bäume, welche vom Gelände hinter dem Zaun (Bahndamm) in das Wäldchen gestürzt sind, hat man so gelassen. 

Zu den Baumfällungen und Strauchbeschneidungen habe ich mal bei den Fachleuten vom Amt angefragt. Das warum und wann und wo Nachpflanzungen erfolgen sollen, interessiert mich schon. Ich fürchte jedoch nur als nörgelnder Laie ingoriert zu werden. Wie bislang oft. Schade eigentlich.



Freitag, 6. Oktober 2017

Xavier zu Gast im BGFAS

Gestern gab es Besuch im BGFAS. Ungebeten. Am Nachmittag zog das Sturmtief mit dem schönen Namen Xavier auch durch Lichtenberg. Zu dessen Besänftigung legten sich etwa 10 Bäume nieder. Allein am Durchgang an der John-Sieg-Straße fielen drei Bäume. 
Übrigens. Wenigstens 4 der Gefallenen sind Eschenahorn, 3 Robinien.
Mindestens ein Dutzend Bäume opferte, zum Teil sehr starke Äste. Zum Glück erfolgte das sehr sozial. Menschen und Tiere kamen, meines Wissens nicht zu Schaden. Und ich entdecke auch nur ein stärker beschädigtes Auto. Ein herumfliegender großer Ast einer Pappel zerstörte dessen Frontscheibe und drückte das Dach etwas ein.






Sonntag, 30. Juli 2017

Die Tamariske blüht

Bei traumhaftem Wetter, habe ich heute einen schönen Morgenspaziergang durch den BGFAS gemacht. Wunderschön, wie sich die Blüten der Tamariske am blauen Himmel zeigen. Da bereitet der Morgenspaziergang besondere Freude.

Eigentlich wollte ich nach Kreuzspinnen schauen. Habe allerdings nicht eine entdeckt. Die Erfahrung sagt mir zwar, dass dieses gar nicht so einfach ist. Andererseits frage ich mich, wo bitteschön und wie sollen die in einer Gegend leben, in welcher praktisch jede Woche mit Laubbläser und elektrischer Heckenschere "Ordnung" gemacht wird.

Nachtrag. Habe am 3.8. die erste Gartenkreuzspinne entdeckt.

Samstag, 15. Juli 2017

Gefällt mir, gefällt mir nicht

Bei meinen regelmäßigen Spaziergängen durch den BGFAS sehe ich viele schöne Dinge. Viele fleißige Anwohner pflegen und bepflanzen nicht nur Vorgärten. Auch an anderen Stellen blühen bunte Blumen und wurden dort nicht nur gepflanzt, sondern erfahren auch regelmäßige Pflege.  Das macht die Gegend bunt und schön. Ich stelle dazu mal 2 Fotos vom Weg an der John-Sieg-Straße ein. 

Schade nur das auch viel von uns Bewohnern und Gästen weggeworfener Müll rumliegt.
 









Was mir als Naturfreund absolut nicht gefällt, ist der, aus meiner Sicht widrige Umgang mit Bäumen und Sträuchern. Schon mehrfach musste ich darüber berichten. Das Jüngste Beispiel befindet sich an der Coppistraße. Direkt am Zaun zum Sportplatz wurden dort Sträucher auf Stock gesetzt. Das heißt brutal beschnitten und jeglicher Zweige und Belaubung beraubt. Offensichtlich ist den Zuständigen die Regelung des Bundesnaturschutzgesetzes nicht bekannt, dass solches in der Vegetationszeit zwischen 1.März und 30.September verbietet. Nur schonender Form- und Pflegeschnitt ist zulässig. Öffentliches Interesse, bzw. Erfordernisse zu gewährleistender Verkehrssicherheit, welche behördliche Durchführung/Zulassung notwendig machen, kann ich jedenfalls nicht erkennen.